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07.05.2026
12:00 Uhr
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Videokonferenzen für Privatleute, Unternehmen oder Behörden: Das geht auch ganz ohne US-Dienste wie Microsoft. Wir stellen europäische Dienste und Ansätze vor.

Teams ohne Teams sind offenbar eine Seltenheit: In der Arbeitswelt ist Microsoft mit seiner Videokonferenzsoftware allgegenwärtig. Doch es gibt Gründe, lieber nicht auf den Big-Tech-Konzern aus den USA zu setzen und sich stattdessen nach europäischen Alternativen umzusehen.
Diverse Softwarehersteller in Europa entwickeln eigene Videokonferenzsysteme, sowohl für Unternehmen als auch für Privatanwender. Ihre Server stehen in der Regel in der EU oder in europäischen Nicht-EU-Staaten wie der Schweiz. Sie arbeiten DSGVO-konform und unterliegen nicht dem US-Cloud-Act, über den sich die US-Regierung den Zugriff auf sensible Kommunikationsdaten erlaubt.
In diesem Artikel geben wir Ihnen einen Überblick: Wir stellen einige europäische Hersteller mit ihren Ansätzen kurz vor und zeigen Beispiele dafür, wie sich europäische Behörden damit dem Einfluss von Big Tech entziehen. Die Bandbreite reicht von selbst gehosteten Konferenzsystemen über Dienstleister, die europäische Server nutzen; von kostenlosen Angeboten bis zu speziellen Abos für Firmen und Behörden. In den nächsten Wochen nehmen wir in loser Folge einige europäische Videokonferenzwerkzeuge genauer unter die Lupe.